Die Sprache zählt – Mental Health bei Diabetes

Wenn du mit Diabetes lebst, kennst du vielleicht Momente wie diese: Jemand macht einen unbedachten Kommentar zu deinem Essen, fragt dich, ob du "nicht besser aufpassen” könntest, oder bezeichnet dich als "Diabetiker” oder "Diabetikerin”. Mag sein, dass ein einzelner Satz oder ein einzelnes Wort zunächst harmlos erscheint. Doch Worte können mehr bewirken, als wir denken. Sie können Mut machen, Verständnis schaffen und Sicherheit geben – oder verletzen, beschämen und ausgrenzen. Gerade bei Diabetes, einer chronischen Erkrankung, die den Alltag auf vielfältige Weise beeinflusst, spielt Sprache deshalb eine wichtige Rolle für die psychische Gesundheit. Denn wie wir über Diabetes sprechen, bestimmt auch mit, wie Menschen mit Diabetes sich selbst und ihre Erkrankung wahrnehmen.

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